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Ö1

(reinhören)
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00.00 Uhr

Nachrichten


00.05 Uhr

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).
01.00 Uhr

Nachrichten


01.03 Uhr

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Ursula Strubinsky Musikauswahl: Ursula Strubinsky dazw. 03:00 Uhr Nachrichten
05.00 Uhr

Nachrichten


05.03 Uhr

Guten Morgen Österreich


06.00 Uhr

Ö1 Frühjournal


06.10 Uhr

Guten Morgen Österreich

Heute um ca. 6.50 Uhr in "Frauenmacht - Frauen machen Politik": Irene Harand, Widerstandskämpferin
06.56 Uhr

Gedanken für den Tag

"Aphrodites Insel". Gedichte von zeitgenössischen Dichterinnen und Dichtern aus Zypern. - Gestaltung: Alexandra Mantler "Mein Leib ist Licht / begehrt, betörend, rätselhaft. / Mein Leib ist Sand / der aufwärts rinnt durchs Stundenglas", heißt es in dem Gedicht "Aphrodite erhebt sich" der zypriotischen Lyrikerin Nora Nadjarian. Aphrodite selbst, die Göttin der Liebe, soll dem Mythos nach auf Zypern der schäumenden Brandung entstiegen sein. Auch Homer soll angeblich auf der Insel geboren worden sein. Als gesichert gilt allerdings nur, dass der Urstoff der "Ilias", die "Zyprischen Epen", von der Insel im östlichen Mittelmeer stammt. Heute sind es griechisch- und türkischsprachige Autoren wie George Christodoulides und Kyriakos Charalambidis und Autorinnen wie Nora Nadjarian und Nese Yasin, die auf Zypern das Erbe ihres antiken Vorfahren antreten. In einem anderen Gedicht schreibt Nora Nadjarian über die "Inselbewohner": Sie wuchsen auf, vor Augen den salzrieselnden Flug der Möwen / den Horizont und das Chaos der Wellen. Bei Tag haben sie auf Schiffe gewartet." Die "Gedanken für den Tag" stehen rund um den Ö1-Schwerpunkt "Nebenan: Erkundungen in Europas Nachbarschaft: Zypern" im Zeichen der Lyrik auf Aphrodites Insel.
07.00 Uhr

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell
07.33 Uhr

Guten Morgen Österreich


07.52 Uhr

Leporello


08.00 Uhr

Ö1 Journal um acht


08.20 Uhr

Pasticcio

mit Christoph Wagner-Trenkwitz. 180 Jahre nach der postumen Uraufführung von Franz Schuberts Großer C-Dur-Symphonie gibt es das Pasticcio etwas kleiner: mit Kammermusik von Schubert und von dem Uraufführungsdirigenten Felix Mendelssohn Bartholdy. Im Zuge des Zypern-Schwerpunktes auf Ö1 gehen wir der Frage nach, ob die Zypresse etwas mit der Mittelmeer-Insel zu tun hat. Und: Was wurde eigentlich aus der Geigerin Chloe Hanslip, die anno 2001 als Wunderkind gehandelt wurde?
08.55 Uhr

Vom Leben der Natur

Die Biologin Simone Haderthauer und die Tierpflegerin Michaela Hofmann vom Tiergarten Schönbrunn sprechen über den Nasenbären. Teil 4: Schlafen in den Bäumen. Gestaltung: Nora Kirchschlager Die Heimat der Nasenbären ist in Süd- und Mittelamerika. Es gibt drei verschieden Arten - den Bergnasenbären, den Weißrüssel-Nasenbären und den Südamerikanischen Nasenbären. Letzterer ist am häufigsten in den heimischen Zoos zu sehen, allerdings nicht mehr lange, denn die EU hat für ihn ein Zuchtverbot ausgesprochen, weil er auf der Liste der so genannten invasiven Arten steht. Das bedeutet, dass er eine potentielle Gefahr für die heimische Flora und Fauna darstellt. Der Grund: Auf Mallorca sind einige Tiere aus einem Gehege entkommen und haben sich auf der Insel stark ausgebreitet. In europäischen Tiergärten stellt man aktuell deshalb auf den Weißrüssel-Nasenbären um. Der Körper der Nasenbären misst an die 60 Zentimeter, der geringelte Schwanz ist in etwa gleich lang. Die Schulterhöhe beträgt 30 Zentimeter, das Gewicht bis zu sechs Kilo. Die Farbe des sehr weichen Fells kann hellbraun, rötlich oder schwarz sein, an der Unterseite gelblich bis dunkelbraun. Charakteristisch für den Kleinbären ist seine lange Schnauze, an deren Spitze sich ein Rüssel befindet, mit dem er effektiv nach Insekten wühlen kann. Nasenbären leben getrennt-geschlechtlich. Die Weibchen sind in großen Gruppen mit ihren Jungen zusammen, die Männchen sind Einzelgänger mit eigenen Revieren. Nasenbärenmännchen dürfen nur einmal im Jahr in den Clan der Frauen - und zwar zur Paarungszeit im Februar/März. Das begehrteste Tier deckt dann mehrere Weibchen, muss nach getaner Arbeit das Feld aber gleich wieder räumen.
09.00 Uhr

Nachrichten


09.05 Uhr

Radiokolleg

Umkämpfte Insel der Aphrodite (4). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch Der Legende nach soll Aphrodite, die antike Göttin der Liebe, östlich des Ortes Paphos den Wellen des Mittelmeers entstiegen sein. Wie immer Wissenschafter heute dazu stehen, der Mythos und der Aphrodite-Felsen kommen jedenfalls der zypriotischen Tourismuswirtschaft zugute. Dabei ist das griechische Element nur ein Teil des historisch-kulturellen Erbes von Zypern. Die nach Sizilien und Sardinien drittgrößte Mittelmeerinsel weckte aufgrund ihrer geographischen Lage viele Begehrlichkeiten und nahm ganz unterschiedliche Einflüsse auf, von den alten Reichen Hethitern und Assyrern über Mykene, Griechen, Römer, Genuesen und Venezianer bis hin zu den Osmanen und Briten. Die nächsten Nachbarn sind die Türkei und Syrien, gefolgt von Ägypten und - mit einigem Abstand - das griechische Festland. Dennoch dominieren in der Bevölkerung die Zyperngriechen, die knapp drei Viertel der Bevölkerung stellen, gegenüber knapp einem Viertel Zyperntürken. Bereits während der Vorherrschaft der Briten, die die Insel 1914 von den Osmanen übernahmen und dann zu einer Kronkolonie machten, kam es zu Unruhen. Die Spannungen verschärften sich nach der Unabhängigkeit Zyperns 1960. Griechisch-zypriotisch Nationalisten, die von der damals in Athen herrschenden Militärjunta unterstützt wurden, wollten den Anschluss an Griechenland. In der Folge besetzte die Türkei den Nordteil der Insel. Seit 1974 ist die Insel de facto geteilt in die Republik Zypern im Süden und die Türkische Republik Nordzypern, die allerdings nur von der Türkei anerkannt wird. Pläne zu einer Wiedervereinigung sind bis dato gescheitert. Dennoch nahm die EU Zypern 2004 als Mitglied auf, und zwar mit ihrem gesamten völkerrechtlich anerkannten Territorium. Verhandlungen gibt es immer wieder, auch äußern manche Seiten den Wunsch nach einer Lösung, doch eine solche ist nicht in Sicht.
09.30 Uhr

Radiokolleg

Die Wissenschaft vom Ein - und Ausschalten der Gene (4). Gestaltung: Margarethe Engelhardt-Krajanek Jeder Mensch ist einzigartig. Bis zur Jahrtausendwende galt die Lehrmeinung, dass Gene dafür verantwortlich sind. Ihr unverwechselbares Profil, das im Erbgut eines Menschen angelegt ist, bestimmt Haarfarbe, Körpergröße und die Breite von Backenknochen. Doch zahlreiche Eigenschaften eines Menschen, wie sein Gesundheitszustand oder die körperliche und psychische Verfassung, hängen davon ab, wann welche Gene aktiv sind. Gene an sich sind wie ein dickes offenes Buch, das erst gelesen werden muss. Biochemischen Vorgänge aktivieren Gene oder stellen sie ruhig. Abhängig sind diese Prozesse von Umwelteinflüssen und dem sozio-psychologischen Umfeld eines Menschen. So konnte die Neuroepigenetikerin Isabelle Mansuy von der ETH Zürich nachweisen, dass traumatische Erlebnisse bis in die 3. Generation vererbt werden. Ebenfalls belegt ist, dass günstige Lebensumstände wiederum heilend wirken. Für den Psychoneuroimmunologen Christian Schubert von der Universität Innsbruck bietet die Epigenetik einen neuen Zugang zum Verständnis von Gesundheit und Krankheit eines Menschen. Denn eine Veränderung im Lebensstil oder psychotherapeutische Konfliktbearbeitung können epigenetische Prozesse positiv beeinflussen. Damit wird das Spektrum der Heilungschancen erweitert.
09.45 Uhr

Radiokolleg

Die Erfolgsgeschichte des Kopfhörers (4). Gestaltung: Anna Masoner Ob in der U-Bahn, im Fitnessstudio oder im Großraumbüro: man findet sie überall und in allen erdenklichen Varianten. Diskret ins Ohr gestöpselt oder als überdimensionale Ohrummantelungen, sind sie "signature piece" des modebewussten Stadtbewohners. Groß geworden ist der Kopfhörer, als Musik tragbar wurde: 1979 brachte Sony den Walkman heraus und mit ihm den mobilen Kopfhörer. Doch der Kopfhörer hat noch ein paar Jahre mehr auf dem Buckel. Wer genau den ersten gebaut hat, lässt sich nicht sagen. Der französische Ingenieur Ernest Mercadier meldete jedenfalls 1891 das erste Patent für einen Kopfhörer an. Das "bi-telephone" war für Telefonistinnen gedacht, sie konnten sich das zangenartige Gerät in die Ohren stecken und hatten so beide Hände frei. Heute verschaffen Kopfhörer nicht nur Bewegungsfreiheit, Style oder den perfekten Klang, sondern auch akustische Privatssphäre. Sie ziehen unsichtbare Wände hoch zwischen uns und unseren Mitmenschen, ob in Büros oder Öffis.
09.57 Uhr

Ö1 heute


10.00 Uhr

Nachrichten


10.05 Uhr

Ausgewählt

mit Nina Polaschegg. Das tiefste Streichinstrument, der 16-Fuß Violone oder auch Kontrabass, erlebte in Wien im 18. Jahrhundert eine Blütezeit. Carl Ditters von Dittersdorf, Johannes Sperger, Johann Baptist Vanhal, sie alle schrieben Konzerte für Kontrabass. Sie sind Pflichtstücke einer jeden Kontrabassstudentin und eines jeden Kontrabassstudenten. Doch es war Joseph Haydn, der eines der ersten vollwertigen Kontrabasskonzerte geschrieben hatte. Es ist verbürgt, auch dass er einen sehr guten Violonespieler gehabt haben muss. Doch vermutlich ist die Partitur 1779 bei einem großen Brand auf Nimmerwiedersehen für die Nachwelt verloren gegangen. Haydn bedachte immer wieder seine besonders guten Musiker der Esterházyschen Hofkapelle mit Soli. In den Jahreszeitensymphonien oder auch der Symphonie "Mit dem Hornsignal" wird auch das tiefste der Streichinstrumente bedacht.
11.00 Uhr

Nachrichten


11.05 Uhr

Radiogeschichten

Nebenan Zypern: "Der Carobbaum". Von Kenan Kayis. Es liest Stefan Suske. Gestaltung: Friederike Raderer. Memets Vater ist Fischer. Yunus' Vater ist Hirte. Die beiden Kinder verbindet eine echte Freundschaft, und es vergeht kein Tag, an dem sie einander nicht treffen, oben auf dem Hügel, mit Blick aufs Meer, unter dem Johannisbrotbaum, dem "Carobbaum". Kenan Kayis, der lange auf Zypern gelebt hat, erzählt die Geschichte von zwei Jungen im geteilten Zypern, eine Geschichte von ewiger Treue und unüberbrückbarer Distanz, von Liebe und vom himmlischen Erleben irdischer Natur.
11.25 Uhr

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.
11.30 Uhr

Des Cis

mit Peter Kislinger.
11.57 Uhr

Ö1 heute


12.00 Uhr

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache
13.00 Uhr

Punkt eins


13.55 Uhr

Wissen aktuell


14.00 Uhr

Nachrichten


14.05 Uhr

Stimmen hören

mit Chris Tina Tengel. Was das Herz begehrt: Lieder aus Klassik, Romantik und Moderne in Neuaufnahmen Diana Damrau und Jonas Kaufmann taten es, Christian Gerhaher tut es immer wieder, Marlis Petersen in Etappen: Lieder singen, Lieder aufnehmen, ob von Hugo Wolf, von Robert Schumann oder im Mix Loewe/Genzmer/Pfitzner und mehr. Doch die Novitäten am Sektor Lied beschränken sich nicht auf diese paar Namen. Wir bekommen auch "Dichterliebe" nicht von Schumann, kaum je Gehörtes (in blendender Besetzung mit Laura Aikin, Bernarda Fink, Florian Boesch) von Ernst Krenek und Benjmain Britten (Solist: Christoph Prégardien). Johannes Martin Kränzle, auch ein "Gestandener", stellt Jiddisches von Richard Rudolf Klein vor. Bei Brahms' "Schöner Magelone" gibt es ein Wiederhören mit Paul Armin Edelmann, während sich André Schuen einer Auswahl der viel zu selten gesungenen Lieder Ludwig van Beethovens widmet. Und selbst Carl Maria von Weber hat Lieder komponiert, in die sich Julian Prégardien vertieft.
15.30 Uhr

Moment

Fragen zu stellen ist unvermeidlich. Das Forschungspilotprojekt FOKUS des AKH Wien In Fällen von sexuellem Missbrauch oder Gewalt an Kindern und Jugendlichen führt jedes Kinderspital in Österreich eine sogenannte Kinderschutzgruppe. Sie besteht aus Ärzten, Psychologinnen und Pflegern, die bei der Aufklärung anspruchsvoller Fälle immer wieder fachlich an ihre Grenzen stoßen. Zu deren Unterstützung wurde im Jahre 2015 am AKH Wien eine übergeordnete Untersuchungsstelle eingerichtet. Mit spezialisierten Methoden der Spurensicherung stellt sie feinste Blutergüsse, Griffspuren oder Blutungen in der Netzhaut als Beweismittel sicher. Der mögliche Tathergang wird anschließend von einem Gerichtsmediziner rekonstruiert. Gestaltung: Jonathan Scheucher Meisterstück: Maßschneiderin Karin Ordelt über ein besonderes Abendkleid. Gestaltung: Jana Wiese
15.55 Uhr

Rudi! Der rasende Radiohund

Rudi in der Beatbox! Vor ein paar Wochen hat Rudi gemeinsam mit der Wiener Hip Hopperin Yasmo einen Poetryslam-Text verfasst. Jetzt will den Text vertonen, aber leider fällt ihm keine passende Musik ein. Kater meint, er soll es mit einem Beatboxsound versuchen. "Beatwas?!", denkt sich Rudi und trifft den Wiener Beatboxer Georg Haselsteiner aka Geo Popoff. Er erklärt dem Radiohund was Beatboxen ist und wie man das am schnellsten lernt. Rudi ist begeistert und lädt Georg sofort als Gast zur großen Rudi Radiohund Live Show ins Palais Auersperg im Rahmen des Festivals für Kinder- und Jugendliteratur am Dienstag, 26. März 2019, ein. Georg Haselsteiner, Beatboxer: "Beim Beatboxing kämpfe ich mit meinem Mundwerk, mit meinem Rachen, mit meinem Zwerchfell und vor allem mit meiner Stimme. Ich mache Klang, ich mache Instrumente und eigene Sounds." Gestaltung: Kathrin Wimmer
16.00 Uhr

Nachrichten


16.05 Uhr

Medizin und Gesundheit


16.40 Uhr

Die Ö1 Kinderuni

Vom Holzkasten zum ultramodernen Bettgestell Gestaltung: Ute Maurnböck Spitäler haben früher ganz anders funktioniert. Vor ein paar hundert Jahren mussten in Frankreich zum Beispiel gleich drei Patienten in einem Bett liegen - nicht gerade die besten Bedingungen, um gesund zu werden. Krankenhäuser haben früher vor allem Klöster geführt, in Städten wurden auch Bürgerspitäler gebaut. Eine Neuerung brachte das fortschrittlich geführte neue Allgemeine Krankenhaus in Wien, das 1784 eröffnet wurde. Zweckmäßigkeit und Hygiene wurden immer wichtiger. Die Zimmer waren geräumiger, die Kranken konnten sich in angelegten Gärten erholen. Die Ö1 Kinderuni-Reporterinnen Helene, Kaela und Brigitte fragen den Architekten Markus Swittalek, wie sehr sich auch die Aufgaben von Spitälern in den vergangenen Jahrzehnten verändert haben.
16.55 Uhr

Digital.Leben


17.00 Uhr

Ö1 Journal um fünf


17.09 Uhr

Kulturjournal


17.30 Uhr

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Andreas Felber. Jazz aus und in Zypern. Wenig ist bekannt über Jazzmusiker und -musikerinnen aus Zypern, doch es gibt sie, und sie sind mitunter auch international tätig: Das trifft etwa auf den türkisch-zypriotischen Bassisten Oytun Ersan zu, der am Royal College of Music in London studiert hat. Er legte 2018 eine vom Rock-Jazz-Geist der 1980er-Jahre erfüllte CD namens "Fusiolicious" mit US-amerikanischen Gast-Stars wie Saxofonist Eric Marienthal, Keyboarder Gary Husband und Schlagzeuger Dave Weckl vor. Andreas Felber wirft Schlaglichter auf die zypriotische Jazzszene.
17.55 Uhr

Betrifft: Geschichte

Zur Geschichte Zyperns. Mit Anna Marangou, Historikerin und Archäologin. Gestaltung: Hanna Ronzheimer Schon vor 9.000 Jahren besiedelten Menschen Zypern und bis 1.000 v. Chr. verschaffte der Kupferhandel den Bewohner/innen Reichtum. Das Kupfer gab der Insel vermutlich ihren Namen: "Cyprium" bedeutet Kupfer. Erste Siedlungen auf der Mittelmeerinsel entstanden ab dem 11. Jahrhundert v. Chr. Nach den Phöniziern stand die Insel unter griechischem, assyrischem und persischem Einfluss. Im Jahr 58 v. Chr. wurde Zypern dann römische Provinz. Nach der Teilung des Römischen Reiches im Jahr 330 fiel die Mittelmeerinsel an Byzanz. Im Jahr 1191 eroberte sie Richard Löwenherz auf dem Weg ins Heilige Land, es folgten die genuesische Herrschaft, die Herrschaft Venedigs und bis ins späte 19. Jahrhundert war Zypern Teil des Osmanischen Reiches, später dann britische Kronkolonie. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs stiegen die Hoffnungen auf Selbstbestimmung und ein Ende der Kolonialherrschaft, doch erst 1960 wurde Zypern unabhängig und den griechisch- und türkischsprachigen Volksgruppen wurden gleiche Rechte eingeräumt. Doch es folgte keine friedliche Zeit, sondern bürgerkriegsähnliche Zustände, die schließlich, als Reaktion auf einen Putsch griechischer Offiziere, zur Besetzung des Nordteils der Insel durch die Türkei führten. Seit 1974 ist Zypern in einen griechischen und einen türkischen Teil unterteilt. Die von der Türkei ausgerufene Türkische Republik Nordzypern wird von der internationalen Staatengemeinschaft nicht anerkannt. Seit April 2008 ist die Grenze an der Ledrastraße im Zentrum der geteilten Hauptstadt Nikosia geöffnet.
18.00 Uhr

Ö1 Abendjournal


18.25 Uhr

Journal-Panorama

Eine Serie über Klima-Pioniere und ihre Errungenschaften. Gestaltung: Thomas Kruchem Weltweit wird der Klimawandel immer stärker spürbar. Regierungen verschärfen oft die Folgen, anstatt sie zu bekämpfen. Doch weltweit gibt es auch Menschen, Unternehmen, kleine Organisationen und Regionalverwaltungen, die engagiert für Klimaschutz kämpfen und wegweisende Ideen der Anpassung entwickeln: So zum Beispiel Aida und Torsten Schreiber: Siebringen Solarenergie in Gegenden, die bisher keine Elektrizität hatten. In Afrika werden Kraftwerke nach wie vor überwiegend mit Kohle und Öl betrieben, also mit klimaschädlichen fossilen Energieträgern. Seit kurzem aber wird das gewaltige Sonnenenergiepotential des Kontinents erschlossen. Lokale Stromnetze, gespeist von kleinen Solarkraftwerken und Hochleistungs-Akkus, sind so preisgünstig geworden, dass sich damit großflächig saubere Energie produzieren und Geld verdienen lässt. Das malisch-deutsche Ehepaar Schreiber errichtet in Dörfern Nigers und Malis mobile Kraftwerke - ohne öffentliche Förderung. Die Projekte haben das Leben in den Dörfern grundlegend verändert - und verbessert.
18.55 Uhr

Religion aktuell


19.00 Uhr

Nachrichten


19.05 Uhr

Dimensionen

Zum 70. Geburtstag des slowenischen Philosophen Von Lukas Wieselberg "Was ist ein Ereignis?" heißt eines der letzten Bücher von Slavoj Zizek. Niemand kann das besser beantworten als der slowenische Philosoph, der selbst eines ist: ein intellektuelles Ereignis. Zizek kombiniert psychoanalytische und (post)marxistische Gedanken auf mitunter schwierige, aber immer originelle Weise - und mit totalem Körpereinsatz: Bei seinen Vorträgen fuchtelt, schwitzt und schnieft der Philosoph, fasst sich im Rekordtempo an Nase und andere Körperteile. In seinen Assoziationsfeuerwerken treffen radikale Kapitalismuskritik und Lacansche Subjekttheorie aufeinander, und - wann immer es sich anbietet - obszöne Witze und Anekdoten aus der Populärkultur. Das ist ansteckend: Man kann Zizek beim Denken zusehen, lachen und selbst Erkenntnis gewinnen. Knapp vor seinem 70. Geburtstag erscheint sein neues Buch. In "Wie ein Dieb bei Tageslicht" fragt sich Zizek, wie es mit dieser außer Rand und Band geratenen Welt weitergehen könnte?
19.30 Uhr

Das Ö1 Konzert

Daniil Trifonov, Klavier. Ludwig van Beethoven: a) Andante favori F-Dur WoO 57; b) Sonate Es-Dur op. 31/3 * Robert Schumann: a) Bunte Blätter op. 99 (Auswahl); b) Presto passionato op. 22 * Sergej Prokofjew: Sonate Nr. 8 B-Dur op. 84 (aufgenommen am 23. Februar im Großen Musikvereinssaal in Wien). Präsentation: Stefanie Maderthaner "Best Instrumental Solo": 2018 gewann Daniil Trifonov seinen ersten Grammy Award in dieser Kategorie. Nun gibt Trifonov, Artist in Residence der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien 2018/19, seinen ersten Soloabend im Großen Musikvereinssaal. Kaum ein anderer Künstler, schrieb die "New York Times", habe in den letzten Jahren so fulminant die Klassikszene erstürmt wie Daniil Trifonov. In New York eröffnete er denn auch die Saison mit dem New York Philharmonic, die Berliner Philharmoniker gewannen ihn als Artist in Residence - und auch nach Wien kommt er in dieser Funktion zur Gesellschaft der Musikfreunde. Gefeierte Auftritte als Solist des Vierten Klavierkonzerts von Rachmaninow und als Kammermusiker im Brahms-Saal liegen schon hinter ihm, nun, im Februar, spielt der 28-Jährige Ravels G-Dur-Konzert mit dem London Symphony Orchestra unter Sir Simon Rattle und gibt einen Soloabend im Großen Saal. Der Bogen des Programms spannt sich von der Klassik (Beethoven) über die Romantik (Schumann) bis zur klassizistischen Spielart des 20. Jahrhunderts (Prokofjew), wobei sich Trifonov auch für Rares und Subtiles wie Schumanns kaum gespielte "Bunte Blätter" entscheidet. Ein Bekenntnis legt er dann dezidiert mit dem letzten Werk des Programms ab. Prokofjews Achte Sonate sei, wie er den "Musikfreunden" erklärte, schlichtweg "meine Lieblingssonate". (Wiener Musikverein)
21.00 Uhr

Im Gespräch

"Mein Beruf war ein Privileg" - Renata Schmidtkunz im Gespräch mit Hubert Gaisbauer, Journalist und Publizist Als Hubert Gaisbauer, geboren 1939 in Linz, 1966 zum Leiter der Jugend- und Familienprogramme im ORF-Radio bestellt wurde, war er noch keine 30 Jahre alt. Und Gerd Bacher, den legendären "Tiger", gab es auch noch nicht im ORF. Gaisbauer, der nach dem Besuch des Bischöflichen Gymnasiums Petrinum in Linz zum Studium der Theater- und Literaturwissenschaften nach Wien zog, jobte nebenbei als Führer im Stephansdom. Und gab eines Tages im Jahr 1963 einem ORF-Team ein Interview zur Geschichte der Katakomben. Das war der Beginn einer lebenslangen Berufung: er begann als Lektor im Schulfunk und ging 1999 als Leiter der Hauptabteilung "Religion" in Pension. Dazwischen lagen viele Jahre als Erfinder neuer Radioformate wie "Musicbox", "Mini-Box", "ZickZack", "Menschenbilder" und "Moment - Leben heute", Auseinandersetzungen mit Gerd Bacher, der ihm "Linkslastigkeit" vorwarf und die Leitung der Abteilung "Gesellschaft, Jugend, Familie". Seit seiner Pensionierung widmet Gaisbauer sich seinen Steckenpferden: der Religion, der Kunst und dem Schreiben. Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz aus Anlass seines 80. Geburtstages erklärt er, was ihn daran fasziniert.
21.55 Uhr

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.
22.00 Uhr

Ö1 Nachtjournal


22.08 Uhr

Radiokolleg

Zypern. Umkämpfte Insel der Aphrodite (4). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch Epigenetik. Die Wissenschaft vom Ein - und Ausschalten der Gene (4). Gestaltung: Margarethe Engelhardt-Krajanek Auf die Ohren. Die Erfolgsgeschichte des Kopfhörers (4). Gestaltung: Anna Masoner
23.00 Uhr

Nachrichten


23.03 Uhr

Zeit-Ton

Am Schnittpunkt der Kontinente: Neue und experimentelle Musik aus Zypern (3). Gestaltung: Susanna Niedermayr. "Vor 20 Jahren war es für mich hier wie eine Sahara der Neuen Musik und der Musik überhaupt", erinnert sich Komponist Marios Joannou Elia. Denn Zypern habe - im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern - keine jahrhundertelange Geschichte der klassischen Musik. Geografisch liegt das Land an einem Schnittpunkt von Europa, Afrika und Asien - was sich unter anderem in der stilprägenden Volksmusik spiegelt. Die klassische und experimentelle Musik sind erst in den letzten Jahren stärker präsent, sagt Elia. Er hat daran auch großen Anteil - als jüngster künstlerischer Leiter in der Geschichte der Kulturhauptstadt Europas (Pafos 2017). Auch heute möchten wir nach der dicht gepackten Reportage quer durch alle Genres am vergangenen Montag der Musik noch einmal ihren Raum geben und einige ausgesuchte Werke aus den Bereichen der improvisierten Musik, der experimentellen Elektronik und der Klangkunst präsentieren.