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Tagestipps

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IQ - Wissenschaft und Forschung

Akkus und Batterien Wie sieht der perfekte Stromspeicher aus? Von David Globig Vom Smartphone bis zum Elektroauto: Käme Strom nur aus der Steckdose, müssten wir auf viele Dinge verzichten. Doch vor über 200 Jahren entdeckte Alessandro Volta, wie sich chemische Energie in elektrische Energie umwandeln lässt. Das war die Geburtsstunde der Batterie. Diesen Vorgang kann man aber auch umkehren und Strom mit Hilfe von Akkumulatoren speichern. Anfangs waren sie noch groß, schwer und nicht besonders leistungsfähig. Speziell durch die Lithium-Ionen-Technologie hat sich das aber geändert. Für die Forschung gibt es jedoch nach wie vor etliche Herausforderungen: In Zukunft sollen Akkus ohne seltene oder umweltschädliche Substanzen auskommen - möglichst ohne irgendwelche Nachteile. Und sie sollen noch sicherer werden. Damit sie selbst bei falscher Behandlung oder Unfällen nicht mehr Feuer fangen oder explodieren können. Redaktion: Hellmuth Nordwig
18:05 Uhr - Bayern 2

Journal-Panorama

Ob Psychotherapie, Pädagogik oder Wirtschaft: Achtsamkeit durchdringt immer mehr Lebensbereiche. Gestaltung: Elisa Vass Achtsam atmen, achtsam essen, achtsam Zähne putzen, achtsam wandern: Achtsamkeit ist heute so etwas wie ein Modewort. Zahlreiche Apps, Bücher und DVDs bieten Meditationen und andere Achtsamkeitsübungen an, ja selbst die Öffis in Wien fordern ihre Benutzer und Benutzerinnen auf, achtsam zu sein. Bei Achtsamkeit geht es um eine Art bewusste und offene Wahrnehmung der eigenen Umwelt, der Mitmenschen und vor allem seiner selbst; Meditation ist ein Mittel, das dabei helfen soll. Das alles aber in die Esoterik- oder Yoga-Ecke zu stellen, wäre verfehlt. Achtsamkeit ist ein großer Trend, der die ganze Gesellschaft erfasst hat und auch von Wirtschaftsunternehmen immer mehr entdeckt wird. So bieten etwa Firmen wie Google, Apple, Bosch, DM, Siemens oder SAP ihren Führungskräften und Mitarbeitern Programme und Trainings zum Thema Achtsamkeit an - um Burnout sowie Stress vorzubeugen, aber auch um Arbeitsleistung und Arbeitszufriedenheit zu steigern. Zunehmend erreicht dieser Trend auch die österreichische Wirtschaft. In Wien wird seit dem Sommersemester 2018 sogar ein Hochschullehrgang zum Thema angeboten, das Interesse ist riesig.
18:25 Uhr - Ö1

WDR 3 Hörspiel

Des Pfarrers Freude Von Roald Dahl Schwarzhumorige Geschichte von Roald Dahl Bearbeitung: Monika Helmecke Boggis: Gerd Grasse Rummins: Hans Teuscher Claud: Walter Lendrich Bert: Edgar Harter Stimme: Horst Hamann Fremder: Klaus Piontek Regie: Joachim Staritz Aufnahme des Rundfunks der DDR Anschließend: WDR 3 Foyer
19:04 Uhr - WDR3

Dimensionen

Eine Mondrückkehr in 4 Tagen Moderation und Redaktion: Armin Stadler. Reisetag 2: Wir hören, wie die drei NASA-Astronauten in die Mondumlaufbahn einschwenken und den Trabanten umkreisen. - Zeit für ein kleines Porträt unseres Trabanten, der so trist und tot gar nicht zu sein scheint, wie man vor 50 Jahren noch annahm. Jedenfalls erfahren wir, dass die Erde dem Mond viel verdankt. Nur seine genaue Entstehung ist noch immer ungeklärt. - Während Collins in der "Columbia" zurückbleiben muss, steigen Aldrin und Armstrong in die Landfähre "Eagle" um und beginnen ihren Sinkflug zur Mondoberfläche. Das könnte in Zukunft ein Klacks werden, wenn "Gateway", die geplante ISS-Nachfolgerin in Mondnähe, einmal fertig ist. Sie soll einen raschen Pendelverkehr zwischen dieser lunaren Raumstation ermöglichen.
19:05 Uhr - Ö1

Das Feature

Deckname "Onkel" Wilhelm Leuschner und der zivile Widerstand hinter dem 20. Juli 1944 Von Ludger Fittkau Regie: Susanne Krings Produktion: Dlf 2019 Wenn das Stauffenberg-Attentat auf Hitler geglückt wäre, hätten Tausende Zivilisten Polizeistationen und Radiosender besetzt und lokale Verwaltungen übernommen. Wilhelm Leuschner, zu Zeiten der Weimarer Republik SPD-Innenminister in Hessen, hatte das Netzwerk konspirativ aufgebaut. Doch das Signal aus Berlin kam nicht. Die Militärs um Stauffenberg oder der Kreisauer Kreis nannten ihn ,Onkel". Für sozialdemokratische, christliche oder gewerkschaftliche Verschwörerinnen und Verschwörer gegen Hitler war er auch ,der Hauptsächliche" oder ein ,Briefmarkenfreund" aus Berlin. Jahrelang arbeitete Wilhelm Leuschner im Untergrund daran, eine breite Bewegung für einen Sturz der nationalsozialistischen Diktatur zu entfachen. Die Gestapo fragte ihn regelmäßig misstrauisch, wen er auf seinen vielen Reisen durch das Land eigentlich treffe. Leuschner reiste offiziell als Industrieller, die Nationalsozialisten enttarnten sein konspiratives Netzwerk nicht. Nach dem gescheiterten Attentat wurde Leuschner hingerichtet. Viele seiner Mitstreiter blieben unerkannt und kamen mit dem Leben davon. Deckname "Onkel"
19:15 Uhr - Deutschlandfunk

Zeitfragen. Feature

Vom Mietrecht zu den Mieterrechten Mitbestimmung auf dem Wohnungsmarkt Von Jane Tversted und Martin Zähringer Deutschland ist ein Mieterland. Während in Europa die Eigentumsquote bei Wohnraum etwa 70 Prozent beträgt, sind es in Deutschland nur 46 Prozent. Über die Hälfte der Deutschen wohnt also zur Miete, in Metropolen wie München oder Berlin sind es sogar über 80 Prozent. Das ließe auf eine starke Macht der Mieter schließen. Aber ist dem so, wenn die wachsende Nachfrage den Vermieter-Markt stärkt? Womit haben Gerichte und Mietervereine am meisten zu tun, und was erreichen die in Berlin eingeführten Mieterräte für die Mieterrechte? Wie steht es bei den privaten Wohnungsunternehmen? Ein Seitenblick nach Gießen zeigt Erfahrungen aus 20 Jahren intensiver Mietermitbestimmung, und im Hintergrund beleuchten wir das deutsche Wohnraummietrecht.
19:30 Uhr - Deutschlandfunk Kultur

Nachtstudio

Stunde Zweipunktnull Ein Werkstattbesuch von Thomas Kretschmer "Sind Sie sicher, daß Sie die Erhaltung des Menschengeschlechts, wenn Sie und alle Ihre Bekannten nicht mehr sind, wirklich interessiert?" Mit dieser Frage beginnt das "Tagebuch 1966-1971" von Max Frisch. Sie ist heute so aktuell wie damals, und man darf annehmen, Norbert Niemann und Jörg Metelmann beantworten sie aus voller Überzeugung mit einem Ja. Gemeinsam haben der Schriftsteller Niemann und der Kulturwissenschaftler Metelmann eine Diskussionsreihe an der Bayerischen Akademie der Schönen Künste initiiert. Sie wollen dem Geraune vom Ende der Geschichte und der Aussichtslosigkeit der Zukunft eine kraftvolle Vision entgegenstellen. Dazu laden sie Studierende, Autorinnen, Wissenschaftler und Philosophen zu einem weit ausgreifenden Diskurs. Zwischen allen Beteiligten und dem Publikum, zwischen Akademie und Universität soll ein Möglichkeitsraum entstehen, ein Raum der offenen Zukunft. Das Nachtstudio begleitet diese offene Diskurs- und Diskussionsreihe und dokumentiert das Vorhaben in einer Sendung.
20:05 Uhr - Bayern 2

Hörspiel

Die Ballade von den Hoffnungen der Väter Von Urs Widmer Regie: Hans Gerd Krogmann Mit Horst Beilke, Christian Brückner, Antonio de Creccio, Rainer Goernemann, Steffy Helmar, Klaus Hoffer, Bruno Hübner, Alfred Kolleritsch, Michael Krüger, Kurt Lieck u.v.a. Produktion: WDR/HR 1976 Länge: 50 Minuten "Die Ballade von den Hoffnungen der Väter spricht tatsächlich, mit Trauer und Wut, von den Hoffnungen der Väter. Es sind allerdings nicht aller Leute Väter, und es sind nicht unbedingt die, die ihren Söhnen einen Bungalow im Tessin und eine Firma in Liechtenstein vererben werden. Die Väter dieses Hörstücks sind jetzt alt, und ihre Welt ist nicht so geworden wie sie sich das einmal vorgestellt haben. Im Gegenteil. Wie lange kann man seine Hoffnung aufrecht erhalten? Wann läuft sie aus einem heraus wie Wasser in den Sand? Und haben die Väter Söhne, die an den Hoffnungen weiterarbeiten, und wie?" (Urs Widmer) Das Hörspiel, von dem Urs Widmer anmerkt, dass es "überhaupt schwer zu sagen ist, ob es ein hoffnungs- oder ein trauervolles Stück ist", beginnt mit Erinnerungen: "Damals? Wie das war? Ja, also wir standen in langen schwarzen Mänteln auf dem Trottoir. Es gab Nebel, und wir hatten die Kragen hochgeschlagen, wie auf den Fotos. Ganz vorn am Horizont war die Bäckerei. Wir hatten sieben Millionen Mark in der Tasche. Ja. Autos mit dicken Männern mit Zigarren in den Mündern fuhren trotz all dem Elend weiter, wie durch ein Wunder. Nur auf den Karikaturen sah man sie, genau wie uns, Schlangestehen vor den Bankschaltern. Es gibt immer wieder Wunder, sagten wir zueinander und machten die Faust im Sack." Die Ballade von den Hoffnungen der Väter
20:10 Uhr - Deutschlandfunk

Jazz Collection

Al Di Meola, mit Marcel Ege Der Titel «schnellster Gitarrist der Welt» wurde Al Di Meola schon in seinen Zwanzigern verliehen. Und bereits als Teenager wurde er vom Pianisten Chick Corea entdeckt und in seine Band Return To Forever geholt.
21:00 Uhr - SRF 2 Kultur

SWR2 Jazz Session

Homezone - Jazz in Südwest Das Festival Palatia Jazz Von Julia Neupert Die monatliche Sendereihe "Homezone" führt regelmäßig an die vielen verschiedenen Orte, an denen der Jazz im Südwesten zu Hause ist. Heute geht es in die Pfalz - oder wie die Lateiner sagen - "Palatia" zum Festival Palatia Jazz. Über ihr Festivalkonzept mit internationalen Stars in romantischen Open-Air-Kulissen berichtet die künstlerische Leiterin Suzette Yvonne Moissl.
21:03 Uhr - SWR2 Rheinland-Pfalz

MUSIK DER KONTINENTE

mit Peter Rixen Balkan Grooves Erst nach dem Fall des Eisernen Vorhangs rückte die musikalische Vielfalt Osteuropas ins Bewusstsein westlicher Musikfans. Befreit vom Zwang staatlich verordneter Folklore, entfalten die Musiker Südosteuropas ihr kreatives Potential in bizarren polyphonen Gesängen, ungewohnten Klang-Kombinationen und dem scheinbar ermüdungsfreien Groove von Brass Bands und Hochzeits-Combos.
21:04 Uhr - rbb Kultur

radioTexte am Dienstag

Vom Hindukusch im Osten zu den Säulen des Herakles im Westen, vom nebelgrauen Thule im Norden zum sonnendurchfluteten Alexandria im Süden: Über drei Kontinente unternimmt Martin Zimmermann eine spannende Expedition zu den seltsamsten Orten der Antike mit ihren Gespensterhäusern, hängenden Gärten und goldenen Pferdeställen.
21:05 Uhr - Bayern 2

U 22 - Unterhaltung nach zehn: UaW (1/2)

Mit Matthias Reuter Die lange WDR 5 Slam Nacht Aufnahme vom 31. Mai aus dem Zentrum Altenberg, Oberhausen
22:04 Uhr - WDR5

SWR2 MusikGlobal

"Im Bauch der Schlange" Gitarrist Serge Ananou aus Benin Von Marlene Küster Das Album "Bonou" von Serge Ananou startet mit dem Song "Danhomin", der ursprünglichen Bezeichnung für das Land Benin, - das Wort bedeutet "im Bauch der Schlange". Der 39-jährige Musiker besinnt sich auf seine Wurzeln und nimmt den Hörer mit auf eine musikalische Reise in seine Heimat. Serge Ananou ist in Cotonou, der Hauptstadt des westafrikanischen Landes, geboren und aufgewachsen. Von Anfang an weiß er, welche Art von Musik er will: einfache Akkorde, Klänge, bei denen er sich im Jazz Anleihen holt und die dennoch für alle zugänglich sind - für seine Mutter, seine kleine Schwester oder für die Marktfrau von Cotonou.
23:03 Uhr - SWR2

Jazztime

News & Roots Bass on Top: Niels-Henning Örsted Pedersen: Henning Sieverts erinnert an den dänischen Kontrabass-Virtuosen (1946-2005) in Aufnahmen aus allen Phasen seiner Karriere, u.a. mit Ben Webster, Dexter Gordon, Oscar Peterson und Joe Pass
23:05 Uhr - BR-Klassik

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