...zur klassischen Webseite

Tagestipps

 Mo   Di   Mi   Do   Fr   Sa   So 

WDR 3 Hörspiel

Der Flüsterer Von Klaus-Peter Wolf Ein anonymer Anrufer manipuliert eine Lehrerin Simone: Angelika Fornell Christoph / Flüsterer: Omar El-Saeidi Günter: Volker Risch Busfahrer: Hans Detlef Hüpgen Robert: Jonas Baeck David: Andreas Bichler Insa: Johanna Bergmann Polizisten: Gregor Höppner und Andreas Durban Passagiere: Axel Häfner und Dimitri Tellis Kati: Laura Maire Holger: Daniel Drewes Telefonstimme: Silke Linderhaus Direktor: Bruno Tendera Taube: Karlheinz Tafel Meyer: Katja Liebing Holthusen: Hans Gerd Kilbinger Feuerwehr: Volker Niederfahrenhorst Kleen: Thomas Piper Nachrichten: Michael Müller Regie: Thomas Leutzbach Wiederholung: WDR 5 Sa 17.04 Uhr
19:04 Uhr - WDR3

matrix - computer neue medien

Margret Hamilton und Don Eyles So glatt wie in der Erinnerung verlief die Mondlandung von Apollo 11 gar nicht. Nur wenige Kilometer über der Mondoberfläche zeigte der Bordcomputer des Landers den Fehler 1202 an - der Code für ein massives Problem. Ein Radar, das die Distanz zur Oberfläche des Erdtrabanten messen sollte, zog so viel Rechenleistung vom Computer ab, dass er nicht mehr richtig funktionierte. Aber die Programmierer hatten so viele Sicherheitssysteme eingebaut, dass sich der Mondlander mit Hilfe des Piloten Buzz Aldrin und des Commanders Neil Armstrong noch immer fliegen ließ. Das Mastermind hinter dem letzten Stück Wegs zum Mond war ein damals gerade einmal 25 Jahre alter Programmierer namens Don Eyles. Sein Programm für die Landephase und die verschiedenen Stufen des Abbremsens füllte einen 20 Zentimeter dicken Packen Endlospapier. Teile davon waren nie bei einer Mission erprobt worden. Zwei Jahre später rettete Eyles die Apollo 14 Mission, was ihm einen Artikel im Rolling Stone-Magazin einbrachte. Die Mondlandung war aber, anders als es scheinen mag, keine reine Männersache, obwohl es letztendlich ein Mann war, der seine Füße als erstes in den Mondstaub drückte und ihm sehr viele Männer in weißen Hemden und schwarzen Anzügen im Kennedy Space Center dabei zuschauten. Die Software für das Steuerungs- und Navigationssystem der Apollo 11-Mission schrieb eine Frau, die IT-Spezialistin Margret Hamilton. Nebenbei hat sie ein Grundprinzip moderner Rechner erfunden, nämlich Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Außerdem prägte sie den Begriff software engineering. Im Gespräch mit Franz Zeller erinnert sich Don Eyles an seine Mitarbeit an den Apollo-Missionen, und Anna Masoner porträtiert die IT-Pionierin Margret Hamilton. Redaktion: Franz Zeller Moderation: Wolfgang Ritschl
19:05 Uhr - Ö1

JAZZ BERLIN

mit Ulf Drechsel Jazzfest Berlin 1983 - Schlagzeug-Legenden Zum Jazzfest Berlin kam Max Roach 1983 mit seinem "Double Quartet", bei dem sein Quartett mit Cecil Bridgewater (tp), Dwayne Armstrong (sax) und Phil Bower (b) um ein Streichquartett erweitert wurde. Zuvor wurde das Jazzfest eröffnet von zwei Musikern aus der DDR, 1983 keine Selbstverständlichkeit. Der Schlagzeuger Günter "Baby" Sommer gehörte seit den 1970er Jahren zu den Gallionsfiguren des zeitgenössischen Jazz in der DDR und zählt neben Art Blakey und Philly Joe Jones vor allem Max Roach zu seinen wichtigsten Inspiratoren. Sein Duo mit dem Merseburger Domkantor Hans-Günther Wauer an der Orgel sorgte damals für viel Aufsehen. Konzertaufnahme vom 27. Oktober 1983, Philharmonie
20:04 Uhr - rbb Kultur

Das Feature

Nachrichten vom Raumschiff Erde Der amerikanische Visionär Buckminster Fuller Von Michael Langer Regie: der Autor Produktion: Dlf 2009 Name, Geburtsdatum, Beruf? Souveräne Staaten, so Fuller, verlangten Auskunft auf lächerliche Fragen. Seine Antwort: "Ich bin unsterblich. Ich schaue alle Jubellichtjahre vorbei, mal hier, mal dort. Gerade bin ich Passagier des Raumschiffs Erde. Aber warum fragen Sie?" Richard Buckminster Fuller (1895 - 1983) war Architekt und Ingenieur, Designer, Forscher und Erfinder. So gut wie vergessen ist sein Dymaxion Car, berühmt sind noch heute seine Geodätischen Kuppeln. Begriffe wie Synergie und Nachhaltigkeit, die inzwischen zu Phrasen verkommen sind, hat er entscheidend mitgeprägt. Fuller dachte global, vierdimensional, ganzheitlich und entwickelte kosmische Perspektiven. Eine Fundgrube sind nach wie vor seine späten Schriften, in denen er etwa zur allgemeinen Systemtheorie, zur regenerativen Landschaft oder auch zur integralen Funktion des Menschen Stellung nimmt. Der Titel des Buches, das 1969 erschien, lautet: ,Bedienungsanleitung für das Raumschiff Erde". Buckminster Fuller, Visionär
20:10 Uhr - Deutschlandfunk

HÖRSPIEL

Begehren Von Gesine Schmidt Mit Rainer Bock, Marina Frenk, Patrick Güldenberg, Wilfried Hochholdinger, Katharina Marie Schubert, Jutta Hoffmann Komposition: Sabine Worthmann Regie: Andrea Getto Produktion: rbb 2018
22:04 Uhr - rbb Kultur

Milestones - Jazzklassiker

Big Band zwischen Balkan und Elektronik Zum 85. Geburtstag des Trompeters, Komponisten und Orchesterleiters Don Ellis (1934-1978) Am Mikrofon: Michael Frank Als Don Ellis 1978 im Alter von nur 44 Jahren starb, hinterließ er ein bis heute einzigartiges Werk. Nachdem er schon in verschiedenen Ensembles mit Elementen zeitgenössischer E-Musik und der Musik Indiens experimentiert hatte, gründete er 1966 das Don Ellis Orchestra. Ungerade Taktarten aus Indien oder vom Balkan inspirierten den amerikanischen Musiker ebenso wie aktuelle Pop-Songs. Er schrieb Soundtracks für Filme und ließ sich eine besondere Trompete mit vier statt drei Ventilen bauen. So konnte er auch Zwischentöne spielen, die kleiner waren als die Halbtonschritte abendländischer Musik. Er gehörte außerdem zu den ersten Jazzmusikern, die den Klang ihrer Instrumente mit Echoschleifen und elektronischem Effektgerät erweiterten. All das verwandelte er in mitreißenden Big Band-Jazz, der auch beim jungen Rock-Publikum gut ankam. Da viele seiner Kompositionen und Arrangements als Notenmaterial erhältlich sind, können sie auch von nachwachsenden Generationen gespielt werden. In Europa hält der Posaunist Markus Geiselhart seit 2008 mit seinem Don Ellis Tribute Orchestra diese Musik lebendig. Geiselhart erläutert in dieser Sendung einige Besonderheiten des Don Ellis-Sounds.
22:05 Uhr - Deutschlandfunk

Jazz Special

Jazz und Europa: Aufstieg aus dem Untergrund Die polnischen Jazzfestivals Sopot 1956 und 1957 Mit Bert Noglik In kaum einem Land hinter dem Eisernen Vorhang wurde der Jazz so geliebt wie in Polen. Als die stalinistischen Funktionäre diese Musik verbieten wollten, gedieh sie im Untergrund, in Kellern und Privatwohnungen. In der Tauwetterperiode nach Stalins Tod drang Jazz schließlich aus den "Katakomben" an die Öffentlichkeit. Und mit dem ersten polnischen Jazzfestival 1956 in Sopot brach das Eis. Zehntausende feierten Jazz als Ausdruck eines neuen Lebensgefühls. Das zweite polnische Jazzfestival öffnete das Fenster noch weiter. Zu den Gästen zählte eine Delegation von Musikern aus der Bundesrepublik, der Albert und Emil Mangelsdorff sowie Joki Freund angehörten. Damit begann der deutsch-polnische Kulturaustausch nach dem Zweiten Weltkrieg. Und die Musiker waren zurecht stolz darauf, dass er mit dem Jazz begann. Jazz Special
22:05 Uhr - NDR Info

SWR2 Krimi

Im Königreich Deutschland Kriminalhörspiel von Katja Röder Mit: Ueli Jäggi, Karoline Eichhorn, Matti Krause, Therese Hämer u. v. a. Regie: Alexander Schuhmacher (Produktion: SWR 2018) Eine Gerichtsvollzieherin wird von einem Unbekannten überfallen. Und dann wird sie systematisch verfolgt. Als sich der Verdacht erhärtet, dass hinter der Hetze eine Gruppe sogenannter Reichsbürger steckt, fordern Finkbeiner und Brändle ein Spezialeinsatzkommando an. Doch der Einsatz geht schief, ein Polizist schwebt in Lebensgefahr. Aber wer der vier Verdächtigen hat geschossen? Es gibt keine Spuren, Finkbeiner und Brändle sind auf ein Geständnis des Täters angewiesen. Die Ermittler müssen in die skurrile Welt der Reichsbürger mit ihren wirren Weltanschauungen eintauchen, um den Fall zu lösen.
22:33 Uhr - SWR2

COSMO Live

Que Vola - Der kulturelle Zauber Kubas trifft auf das Erbe von John Coltraine: Que Vola? verbinden rituelle, afrokubanische Rhythmen mit der Poesie des Jazz. Wir präsentieren euch diese Woche das Konzert der zwölfköpfigen Gruppe bei COSMO Live. "Calle Luz" - das ist der Name einer Straße in Havana, in der afrokubanische Kultur und Rituale praktiziert werden. Sie und noch weitere zauberhafte Orte der Stadt, liefern die Vorlage für die Musik von Que Vola?. Der französische Posaunist Fidel Fourneyron ließ sich von den Rhythmen, Gesängen und Tänzen vor Ort inspirieren, um sie dann mit verspielten Jazz-Einflüssen zu verschmelzen. Das Ergebnis ist das Debütalbum "Que Vola?", ein spiritueller und virtuoser Trip durch die afrokubanische Geschichte - aufgeführt von einer zwölfköpfigen Combo, bestehend aus Drums, Bläsern und Percussions. Aufgenommen am 10.07.2019 im KIT in Düsseldorf.
23:00 Uhr - Cosmo

Zeit-Ton

40 Jahre Konfrontationen Nickelsdorf. Gestaltung: Nina Polaschegg Vor 40 Jahren - oder sollte man besser sagen - seit 40 Jahren erfüllt(e) sich der Nickelsdorfer Gastwirt Hans Falb einen Traum. Er fing an, im Keller und Gastgarten seines Gasthauses Konzerte und auch ein jährliches Festival für freien Jazz und improvisierte Musik zu veranstalten. Wien, wo liegt denn das? So fragte einmal vor Jahrzehnten ein Musiker aus irgendwo in der Welt und wusste bescheid als er die Antwort bekam: Na, in der Nähe von Nickelsdorf. ... Autobahnbau und Mauerfall, Veränderungen der Finanzierung: Die Konfrontationen sind durch Höhen und Tiefen gegangen und sind immer noch lebendig wie eh und je. Anlässlich des Jubiläums widmet "Zeit-Ton" dem Festival einen Rückblick und sprach mit Kuratoren und Mitgliedern des Teams um Hans Falb.
23:03 Uhr - Ö1

Lange Nacht

Buh aus Nordwest Eine Lange Nacht über Opernskandale Von Robert Sollich Regie: Rita Höhne Alexander Kluge hat in einem populär gewordenen Wort die Oper einmal als "Kraftwerk der Gefühle" beschrieben. In kaum einem Moment des Aufführungsbetriebs beweist sich diese Bestimmung so anschaulich wie im Opernskandal. Überschäumende Emotionen, sonst nur auf der Bühne zu sehen, springen hier regelmäßig auf wohldistinguierte Kulturbürger im Publikum über und lassen Theaterabende in Buh- und Bravostürmen versinken. ,Buh, vornehmlich aus Nordwest" - wie dieser berühmte Eintrag in einem Bayreuther Inspizientenbuch aus der Zeit Wieland Wagners versinnbildlicht, können Opernskandale mitunter tatsächlich fast wie Naturgewalten wirken. Woher rührt die Neigung gerade der Oper zum Skandal? Mit Blick speziell auf die legendären Schlachten der Wagner-Inszenierung (Wieland Wagner, Götz Friedrich, Patrice Chéreau) sowie die Auseinandersetzungen um die ,Heroen" des sogenannten Regietheaters (Ruth Berghaus, Hans Neuenfels) wird in dieser ,Langen Nacht" auch gezeigt, wie sich die Oper durch ihre Skandale selbst verwandelt. So liegen den Tumulten jenseits aller Folklore häufig durchaus harte Konflikte über gesellschaftliche wie ästhetische Werte und Normen zugrunde, die im Skandal bestärkt oder aktualisiert werden.
00:05 Uhr - Deutschlandfunk Kultur

Mitternachtskrimi

Sechs Gramm Caratillo Von Horst Bienek Regie: Matthias Neumann Mit Klaus Kinski Produktion: HR 1960 Länge: 34"18 Der Medizinstudent Clemens ist ein Einzelgänger, ein Träumer und zugleich ein fanatischer Forscher, der die Auswirkungen des mexikanischen Giftes Caratillo akribisch untersuchen will. Das kann er nur im Selbstversuch. Das Gift wandert bereits in seinem Blut. Clemens hat berechnet, dass er noch eine halbe Stunde zu leben hat; den Wecker hat er auf die Zeit gestellt, zu der er dessen Läuten nicht mehr hören wird. Er setzt sich vor ein Tonbandgerät, um die Veränderungen seines Körpers in den letzten Minuten zu protokollieren. Nach einer Weile setzen bei Clemens die ersten Symptome ein: Ihm wird heiß, die Zunge wird trocken, der Puls beschleunigt sich. Alles verwischt, die Zeiten und die Bewusstseinsebenen, die Motive und Absichten. Seine Existenz und seine Ideen werden unwirklich und gespenstisch. Jetzt sieht Clemens plötzlich, wie er leben möchte. Aber die Uhr tickt unerbittlich ... Sechs Gramm Caratillo
00:05 Uhr - Deutschlandfunk

Konzerte...

Hörspiele...

Features...